Wintersport und seine Tücken

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Wintersport und seine Tücken ;Fotocredits: AdobeStock/VVO

Wie jedes Jahr treibt auch heuer die Skisaison die Unfallrate in die Höhe. Rund 30.000 Skifahrer und Snowboarder verletzten sich jedes Jahr auf den Pisten Österreichs, die Tendenz ist dabei steigend.

Verantwortlich dafür sind vor allem zwei Faktoren: Einerseits die hohe Geschwindigkeit, die auf den Brettern leicht erreichbar ist, andererseits die fehlende körperliche Fitness, um seinen Körper in solchen Situationen zu kontrollieren.
Hinzu kommt, dass oft schlicht und einfach die optimale Sicht fehlt. Daher sollte die Skibrille an die Wetterverhältnisse angepasst werden, wobei die farbliche Tönung dieser entscheidend ist.

Gleichzeitig mit den Unfällen steigt auch die Anzahl an Diebstählen mit der Wintersportsaison. 2018 wurden so knapp 4.300 Anzeigen von Skidiebstahl gemeldet. Grund dafür ist die schlechte Sicherung der Ausrüstung, da nur ein bis drei Prozent der Schifahrer ihre Skier überhaupt sichern.
Damit zusätzlich zu den Wintersportunfällen nicht auch noch die Verkehrsunfälle steigen, darf auf die adäquate Ladung der Ausrüstung und die Ladungssicherheit nicht vergessen werden.

Um den Urlaub also sicher genießen zu können sollte man eine ausreichende Körperfitness und Fahrtechnik besitzen und Wetterverhältnisse sowie Lawinenwarnungen beachten. Natürlich darf die geeignete Ausrüstung auch nicht fehlen und freier Skiraum, also nicht präparierte Pisten, sollte gemieden werden. Zu guter Letzt sei geraten, das Tempo an das Fahrkönnen anzupassen. Im Zweifelsfall gilt: Runter vom Gas!