Trockener Frühling bringt erhöhte Waldbrandgefahr

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Trockenheit in Österreich: Erhöhte Waldbrandgefahr!; Foto: Adobe Stock/VVO

Auch, wenn das schöne Frühlingswetter vielen ein Lächeln ins Gesicht zaubert, birgt der sommerliche Vorgeschmack seine Gefahren. Durch die erhöhte Trockenheit steigt die Gefahr für Waldbrände enorm. Mag. Kurt Svoboda, Präsident des österreichischen Versicherungsverbandes VVO, rät also, besonders viel Vorsicht walten zu lassen.

Vor allem die Zahlen der Vegetationsbrände steigen. Damit gemeint ist unkontrolliertes Feuer im Außenraum, bei dem die Vegetation betroffen ist. Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), prognostiziert einen besonders brandreichen Frühling. Tatsächlich ist der April 2020 mit 73 Bränden bis jetzt einer der vier brandintensivsten Frühlingsmonate der letzten 25 Jahre.
Die Auswirkungen der Brände betreffen besonders die Land- und Forstwirtschaft und ziehen auch finanzielle Folgen mit sich.

Um weitere Waldbrände zu vermeiden, sollte beim Rauchen im Wald besondere Vorsicht gelten. Glasflaschen und das Abstellen von Autos auf trockenen Grasflächen sind ebenfalls Gefahrenquellen. Offene Feuerstellen im Wald sollten komplett vermieden werden.