Gute Selbsteinschätzung und regelmäßige Pausen sind heuer beim Wintersport wichtiger denn je

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Gute Selbsteinschätzung und regelmäßige Pausen sind heuer beim Wintersport wichtiger denn je; Foto: Adobe/VVO

Beim Wintersport muss in der heurigen Wintersaison mit rund 25.000 Verletzungen gerechnet werden, das ist eine deutlich höhere Anzahl als im Vorjahr. Nachdem viele Menschen coronabedingt im letzten Jahr auf den Wintersport verzichtet haben, mangelt es vielen an Training. Wichtig ist, sein eigenes Können nicht zu überschätzen und besser einen Gang zurück zu schalten.
Auch beim Wintersport gilt es, sich an die Corona-Regeln zu halten. Neben der 2G-Regel ist auf das Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen Räumen und Liftanlagen zu achten als auch auf genügend Abstand zu anderen Menschen.

Mit einfachen Tipps zu mehr Sicherheit beim Wintersport:

  • Für den Notfall die Telefonnummern von Alpin-Notruf 140 oder Euro-Notruf 112 griffbereit haben.
  • Unbedingt die aktuellen Wetter- und Lawinenwarnungen berücksichtigen!
  • Im gesicherten Skiraum bleiben.
  • Vor dem Wintersport: Durch Kraft-, Konditions- und Koordinationstraining Fitness aufbauen.
  • Skibindungseinstellung von Fachleuten überprüfen lassen. Beim Ski-Ausleihen den Ski wählen, der dem Fahrkönnen entspricht.
  • Geschwindigkeit anpassen und FIS-Regeln
  • Ob Skifahren, Eislaufen oder Rodeln: Helm und Rückenprotektor
  • Regelmäßig Pausen einlegen und genügend trinken. Aber: Verzicht auf Alkohol.
  • Im alpinen Gelände: Lawinen-Pieps, Schaufel und Sonde sind immer mit dabei. Zusätzlich im Rucksack: Erste-Hilfe-Pack, Stirnlampe und Biwaksack.
  • Skitechnik und Lawinenkunde mit dem Kursangebot der lokalen alpinen Vereine verbessern.
  • Helm auf beim Rodeln! Kinder sollten hinter dem Erwachsenen sitzen.
  • Ob Dachbox oder Skiträger: Beides ist gut zu sichern und auf die erlaubte Dachlast zu achten. Bei der Autofahrt auf eine angepasste Geschwindigkeit achten!