Graffiti – Kunst oder Sachbeschädigung?

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Graffiti und Street Art: Nicht überall gern gesehen; Foto: KFV

Graffitis, riesige Kunstwerke auf Mauern und bunt bemalte Gebäudeflächen sind aus dem heutigen Stadtbild kaum mehr wegzudenken. Doch steht das Besprühen der Hauswände auf der Schneide zwischen Kunst und Vandalismus. Während zwar zwischen 4.000 und 5.000 Sachbeschädigungen durch Graffiti jährlich in Österreich gemeldet werden, trägt die Straßenkunst an legalen Orten zur Verschönerung der Stadt bei.

Dieses doppelseitige Wesen des Graffitis zeigt auch die repräsentative Befragung von 1.000 Österreichern im Alter von 18 bis 75 Jahren: legales Graffiti und Street Art werden überwiegend befürwortet, illegales hingegen eher abgelehnt. 57 % der Befragten sind selber schon einmal mit Graffiti in ihrem Umfeld konfrontiert worden, bei drei Viertel war sogar das eigene Wohngebäude betroffen. Dabei konnte die Hälfte der Befragten allerdings nicht angeben, ob eine polizeiliche Anzeige, Meldung bei der Versicherung oder Täterermittlung erfolgt ist.

Die weitere Erhöhung der legal zur Verfügung gestellten Flächen für Graffiti bietet hierbei eine gute Präventionsmaßnahme gegen illegales Graffiti. Für einen Überblick über legale Flächen sind folgende Websites zu empfehlen: www.spraycity.at/ und  www.wienerwand.at/.

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