VVO-Präsident Lasshofer: „Stabilisierende Wirkung auf die Finanzmärkte“

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VVO-Präsident Lasshofer: „Stabilisierende Wirkung auf die Finanzmärkte“; Foto: Ian Ehm

Über 50 Millionen aufrechte Verträge wurden bei heimischen Versicherungen abgeschlossen. KundInnen bekamen nach vorläufigen Zahlen insgesamt 15,6 Milliarden Euro an Leistungen aus ihren Verträgen im Vorjahr ausbezahlt. Das ist um 4,7 Prozent mehr als im Jahr davor. „Gerade in Krisenzeiten zeigt sich einmal mehr, dass Versicherungen ihre Kundenversprechen einhalten und sowohl für Privatkunden als auch Firmenkunden verlässliche Partner sind. Darüber hinaus wirken sie auch stabilisierend auf die Finanzmärkte, da sie langfristig Vermögenswerte von über 110 Milliarden Euro in Staatsanleihen, Immobilien, Beteiligungen oderAktien investieren und somit ein wichtiger Impulsgeber für die österreichische Wirtschaft sind“, so Mag. Robert Lasshofer, Präsident des österreichischen Versicherungsverbandes VVO.

Die österreichische Versicherungswirtschaft hat trotz der Coronakrise einmal mehr ihre Solidität und wirtschaftliche Kontinuität unter Beweis gestellt. Als „Fels in der Brandung“ haben die österreichischen Versicherungen ihre Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft erneut erfolgreich bestätigt. Die heimischen Assekuranzen beschäftigen rund 29.000 Personen.

Erste Berechnungen zeigen für das Geschäftsjahr 2020 sowohl in der Krankenversicherung als auch in der Schaden-Unfallversicherung ein solides Prämienwachstum, in der Lebensversicherung gab es jedoch einen geringfügigen Rückgang der Prämienentwicklung. Insgesamt verzeichnete die österreichische Versicherungswirtschaft im vergangenen Jahr ein Wachstum der Prämieneinnahmen von 1,6 Prozent auf 18 Milliarden Euro.